Dein Hund läuft frei, aber ist nie wirklich bei dir – und dein Rufen verändert nichts? 
Dann fehlt nicht Gehorsam, sondern echte Orientierung.

Wenn dein Hund sich zu weit entfernt – und du dich immer weniger traust, ihn ohne Leine laufen zu lassen,..

Du kennst diese Situation vielleicht nur zu gut. Dein Hund läuft frei, aber eigentlich ist er nicht wirklich bei dir. 
Er entfernt sich immer wieder, taucht in seine eigene Welt ein, schnüffelt, beobachtet, reagiert kaum auf dich. Und irgendwann merkst du: Du wirst unsicher. Du traust dich immer weniger, ihn überhaupt noch ohne Leine laufen zu lassen.

Genau hier beginnt oft ein Kreislauf aus Frust, Unsicherheit und Rückzug. Doch das muss nicht so bleiben.Denn ein Hund, der sich entfernt, hat nicht „keinen Bock auf dich“. Er hat keine klare Orientierung. Und genau diese kannst du ihm geben.



Dein Wohlfühlradius – deine klare Struktur im Freilauf

Statt deinen Hund einfach „frei laufen zu lassen und zu hoffen“, dass er bei dir bleibt, brauchst du eine klare, faire Struktur: einen Wohlfühlradius.
Das bedeutet: Du definierst innerlich oder sichtbar einen Bereich um dich herum, in dem dein Hund sich bewegen darf. Dieser Radius ist kein Gefängnis, sondern Orientierung.
Innerhalb dieses Bereichs darf dein Hund frei sein, schnüffeln, entdecken, Hund sein.
Aber dieser Raum hat eine klare Grenze. Und genau diese Grenze ist der Schlüssel.

Was passiert, wenn dein Hund den Radius verlässt?
Sobald dein Hund beginnt, sich aus deinem Wohlfühlradius herauszubewegen, passiert etwas Entscheidendes: Du wirst aktiv, aber ruhig und klar.
Du gibst ein kurzes, prägnantes Signal. Kein Reden, kein Nachlaufen, kein Ärgern. Einfach ein klares konditioniertes Signal, das dein Hund bereits kennt oder neu lernt.
Dieses Signal bedeutet nicht „Stress“, sondern:  **„Check dich kurz bei mir ein.“**

Der wichtigste Moment: Orientierung verstärken
In dem Moment, in dem dein Hund auf dein Signal reagiert und sich zu dir orientiert, passiert das, was wirklich Training ausmacht: 👉 sofort loben
Nicht später. Nicht wenn er schon wieder weiterläuft. Sondern genau in diesem Moment der Orientierung.
Denn genau hier entsteht Lernen.

Dein Hund verknüpft:
„Wenn ich mich zu meinem Menschen orientiere, passiert etwas Positives.“


 Was dahinter wirklich passiert
Und genau hier liegt der eigentliche Kern dieser Arbeit.

Dein Hund lernt nicht nur ein Signal. Er lernt **dich im Blick zu behalten**.

Orientierung entsteht dabei nicht mehr ausschließlich auf Kommando, sondern als **inneres Verhalten**. 
Dein Hund beginnt, von sich aus immer wieder Kontakt zu dir aufzunehmen.
Er übernimmt Verantwortung für den Abstand.

Denn oft sehe ich genau das Gegenteil: Der Hund entfernt sich immer weiter, es wird gerufen, korrigiert, der Mensch reagiert. Aber in diesem Muster lernt der Hund nicht, **wo euer gemeinsamer Rahmen ist**.

Er lernt nur: „Ich kann gehen, und irgendwann kommt etwas von meinem Menschen.“
So entsteht keine echte Orientierung. So entsteht nur Reaktion.


Wer führt die Bewegung – du oder dein Hund?

Eine entscheidende Frage ist: Wer agiert und wer reagiert?

Wenn dein Hund sich frei bewegt und du erst eingreifst, wenn er schon weit weg ist, entsteht ein System, das für deinen Hund nicht vorhersehbar ist.

Und genau das ist der Punkt: Orientierung braucht Vorhersehbarkeit.
Dein Hund muss lernen, dass Nähe und Abstand nicht zufällig sind, sondern Teil eines klaren Rahmens.

Der Aufbau von echter Orientierung Damit das gelingt, braucht es drei klare Bausteine:

Du belohnst jede selbstständige Orientierung zu dir.
Du arbeitest ohne permanente Ansprache.
Du hältst den Radius bewusst kleiner und damit kontrollierbarer.

Nicht um deinen Hund einzuschränken, sondern um ihm überhaupt die Chance zu geben, Orientierung zu lernen.

Denn ein zu großer Freiraum ohne Struktur überfordert viele Hunde. Sie lernen dann nicht „Freiheit“, sondern Orientierungslosigkeit.


Ziel ist nicht, dass dein Hund bei dir bleibt, weil du ihn rufst. Ziel ist etwas ganz anderes:
👉 Dein Hund bleibt nicht bei dir, weil du ihn ständig rufst.
👉 Dein Hund bleibt bei dir, weil er gelernt hat, dich freiwillig im Blick zu behalten.

Und genau dort entsteht der Unterschied zwischen Kontrolle und echter Verbindung.

Ein Hund, der sich selbst reguliert, der dich im Blick hat und den gemeinsamen Raum versteht, ist nicht eingeschränkt. Er ist orientiert. Und damit wirklich frei.

von Lydia Müller 10. April 2026
(M)eine Geschichte. Selbstfürsorge für Hundemenschen ist kein Egoismus – sondern Verantwortung Wie oft höre ich diesen Satz im Alltag mit Hundemenschen: „Ich muss erst noch mit dem Hund raus, dann erledige ich das, und fürs Training habe ich vor 20 Uhr sowieso keine Zeit.“ Oder ähnlich. Und meistens steckt dahinter kein böser Wille, sondern einfach ein voller Alltag, viele Verpflichtungen und das Gefühl, allen gerecht werden zu müssen. Aber genau hier liegt ein entscheidender Denkfehler. Hundetraining ist nichts, das einmal am Wochenende stattfindet oder in eine feste Stunde am Tag gepresst werden kann. Hundetraining passiert immer. Jeden Moment, in dem dein Hund dich beobachtet, dich begleitet, dich versteht oder eben auch nicht versteht. Denn Hunde leben nicht neben uns, sie leben mit uns. Und sie sind Meister darin, unsere Stimmung, unsere Klarheit und unsere innere Haltung zu lesen. Das bedeutet, sie lernen ständig. Auch dann, wenn wir gerade nicht bewusst „trainieren“. Und genau deshalb ist ein weiterer Punkt so wichtig: Hunde achten nicht nur darauf, was wir tun, sondern auch darauf, wie es uns geht. Sie orientieren sich an unserer Energie, unserer Ruhe oder unserer Unruhe. Nicht aus Berechnung, nicht aus Egoismus, sondern aus purem Selbsterhaltungstrieb. Ein Hund sucht Sicherheit. Und Sicherheit findet er dort, wo Klarheit und innere Stabilität sind. Und jetzt kommt die Frage, die viele von uns betrifft: Warum stellen wir Menschen uns so oft selbst hinten an? Warum kommt der Hund zuerst, dann die Arbeit, dann die Familie, dann alles andere und irgendwann vielleicht wir selbst, wenn noch Zeit übrig bleibt? Selbstfürsorge hat nichts mit Egoismus zu tun. Sie ist die Grundlage dafür, dass wir überhaupt in der Lage sind, klar, ruhig und fair mit unserem Hund zu sein. Ein erschöpfter, gestresster oder innerlich leerer Mensch kann keine klare Führung geben. Nicht, weil er es nicht will, sondern weil die eigene Energie fehlt. Wenn wir beginnen, uns selbst ernst zu nehmen, verändert sich nicht nur unser eigenes Leben. Es verändert sich auch unser Hund. Denn ein Hund, der einen ausgeglichenen Menschen an seiner Seite hat, muss weniger „mitdenken“, weniger kompensieren und weniger selbst entscheiden. Das ist der Kern von echter Verbindung. Ich fühle das so sehr, weil ich genau dort selbst einmal stand. April 2024, mein Hund bekam eine Diagnose, die unser Leben komplett verändert hat. Ich wusste aus meinem Leben vor der Hundetrainerzeit, was Diabetes bedeutet, und ich hatte sowohl medizinisches Wissen als auch fachliches Trainingswissen. Und trotzdem hat all das nicht gereicht, weil ich nur noch funktionieren wollte. Ich wollte alles richtig machen, für meinen Hund da sein, für meine Kunden, für Freunde und Familie. Und dann kam der Punkt, an dem genau dieses „Ich muss“ unser Leben bestimmt hat. Ich musste funktionieren für meinen Hund, ich musste funktionieren für meine Arbeit, ich musste funktionieren für alle anderen. Bis ich irgendwann erkannt habe: So kann es nicht weitergehen. Meine Hündin hatte mehr Lebensfreude als ich selbst. Dieser Satz hat alles verändert. Ab diesem Moment habe ich angefangen, mich auch um mich selbst zu kümmern. Nicht als Luxus, sondern als Notwendigkeit. Ich habe angefangen, viel tiefer in die Themen Hund, Gesundheit und Nervensystemregulation einzutauchen. Nicht nur theoretisch, sondern aus echter Erfahrung heraus. Heute begleite ich Menschen und ihre Hunde mit genau diesem Wissen. Mit Fachwissen, aber auch mit dem, was mich mein eigener Weg gelehrt hat. Und ich kann heute dankbar sagen: Ich habe es mir nicht ausgesucht, dass meine Hündin diese Diagnose hat. Aber ich weiß, dass wir uns gegenseitig haben. Und genau das hat uns getragen. Und wenn ich heute darauf schaue, dann sehe ich nicht nur die Herausforderung. Ich sehe auch, wie viel Leben in jedem einzelnen Tag steckt, wenn wir aufhören, nur zu funktionieren. Denn am Ende werden wir alle eines Tages gehen. Aber bis dahin haben wir jeden einzelnen Tag die Möglichkeit, wirklich zu leben. Das Beste aus unserer Situation zu machen. Mit unserem Hund, mit uns selbst, mit unserem Leben. Denn jeder Hund und jeder Mensch ist einzigartig und hat genau deshalb das Recht, gesehen, verstanden und wirklich begleitet zu werden – auch von uns selbst. Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst und spürst, dass es Zeit ist, etwas zu verändern, dann warte nicht auf den perfekten Moment. Dein Hund braucht nicht mehr „irgendwann“, er braucht dich jetzt – klar, präsent und bei dir selbst angekommen. Wenn du dir Unterstützung auf diesem Weg wünschst, begleite ich dich gern dabei, wieder Verbindung, Ruhe und echte Führung in euren Alltag zu bringen.
von Lydia Müller 10. April 2026
Du fragst dich, warum dein Hund über Grenzen geht oder scheinbar gar keine Grenzen kennt. Warum er zieht, nicht hört, dich ignoriert oder in bestimmten Momenten einfach macht, was er will. Die ehrliche Antwort beginnt nicht bei deinem Hund, sondern bei der Frage, ob er überhaupt klare Grenzen von dir bekommen hat. Denn ein Hund kommt nicht mit dem Wissen auf die Welt, was richtig oder falsch ist. Er lernt es durch dich, durch deinen Alltag, durch jede einzelne Reaktion und auch durch das, was du durchgehen lässt. Wenn Regeln nicht klar sind oder heute gelten und morgen nicht mehr, entsteht Verwirrung. Und aus Verwirrung wird Unsicherheit. Viele Hunde wirken nicht respektlos, sondern orientierungslos. Sie übernehmen Entscheidungen selbst, weil niemand diese Rolle zuverlässig übernimmt. Das passiert nicht aus Bosheit oder Dominanz, sondern weil Hunde Sicherheit brauchen und diese Sicherheit entsteht durch klare Führung. Grenzen haben nichts mit Härte zu tun. Sie sind kein Druck und keine Strafe. Grenzen sind Orientierung, sie geben deinem Hund Halt. Ein Hund, der weiß, woran er ist, kann entspannen. Ein Hund ohne klare Linie muss selbst entscheiden und das führt oft zu genau dem Verhalten, das wir als Problem empfinden. Jedes Verhalten hat eine Konsequenz. Auch dann, wenn du nicht bewusst trainierst. Wenn dein Hund zieht und trotzdem vorwärtskommt, lernt er, dass Ziehen funktioniert. Wenn er Aufmerksamkeit bekommt, sobald er laut wird, lernt er, dass sich Lautsein lohnt. Wenn Regeln nicht konsequent sind, lernt er, dass sie nicht wirklich gelten. Die gute Nachricht ist, dass sich das jederzeit ändern lässt. Nicht durch Druck, sondern durch Klarheit. Nicht durch Härte, sondern durch Konsequenz. Und nicht durch Perfektion, sondern durch bewusste Entscheidungen im Alltag. Ein Hund braucht keinen perfekten Menschen. Er braucht jemanden, der ruhig bleibt, klar führt und verlässlich ist. Jemanden, der sagt, was gilt und es dann auch so meint. Genau darin entsteht Vertrauen. Wenn du beginnst, Grenzen bewusst zu setzen, verändert sich nicht nur das Verhalten deines Hundes. Es verändert eure gesamte Beziehung. Aus Chaos wird Orientierung. Aus Unsicherheit wird Ruhe. Und aus einem Hund, der „nicht hört“, wird ein Hund, der sich an dir orientiert, weil er sich auf dich verlassen kann.
von Lydia Müller 6. Januar 2026
Ein Hund ist ein Familienmitglied – und für mich ein Lehrer 🐾💛 Meine Myla wird im Februar 12 Jahre alt. Seit fast zwei Jahren lebt sie mit Diabetes. Wir hatten Momente, die mich fast zerbrochen haben: einen Unfall, Pfefferspray in meiner Kaffeetasse, 10 Minuten, in denen sie allein im Auto war… und ich konnte nichts tun, um ihr zu helfen. Mein Job ist es, Menschen und ihren Hunden zu helfen. Aber plötzlich stand ich da und konnte meinem eigenen Hund nicht helfen. Ich fühlte mich hilflos, erschöpft und verloren. Mein Körper war müde, mein Herz schwer. Ich fragte mich immer wieder: „Warum ich?“ Dann hörte ich die kleinen Worte meines Neffen aus Frankfurt: „Lydia, weil du das kannst. Du kannst Hunde verstehen. Du kannst das.“ In diesem Moment habe ich etwas erkannt: Mein Hund hat mehr Lebensfreude als ich. 🐶✨ Also beschloss ich, etwas zu ändern. Nicht nur für Myla – sondern auch für mich. Ich fing an, auf mich zu achten, meine Energie zurückzugewinnen und wieder Freude zu spüren. Und plötzlich hat sich alles verändert. Heute ist Myla nicht nur meine treue Begleiterin – sie ist auch mein Spiegel. Sie zeigt mir, wie man das Leben liebt, trotz Herausforderungen. Und ich lerne von ihr jeden Tag. Wenn du willst, erzähle ich dir gerne, wie wir diesen Weg gemeinsam gegangen sind – und wie wir wieder Freude, Stärke und Gesundheit gefunden haben. 💛
von Lydia Müller 16. September 2025
• „Jetzt kostenlos beraten lassen“ • „Training & Angebote entdecken“ melde dich gerne per WhatsApp bei mir 0152/56098753 und wir unterhalten uns, wie ich dir und deinem Hund weiterhelfen kann. Ich bin Hundetrainerin mit Herz & über 10 Jahren Erfahrung“ Ich bin Lydia, Hundetrainerin aus Brauneberg/Mosel. Seit über zehn Jahren begleite ich Hunde und ihre Menschen auf dem Weg zu mehr Vertrauen, Harmonie und Lebensfreude. Mein Training basiert auf Einfühlungsvermögen, Fachwissen und einem ganzheitlichen Ansatz. Dank meiner über 20-jährigen Tätigkeit in einer Arztpraxis habe ich gelernt, wie eng Körper, Geist und Seele zusammenhängen. Dieses Wissen fließt heute in mein Hundetraining ein – und macht es besonders nachhaltig und wirkungsvoll. Meine Angebote für dich & deinen Hund“ 🐕 Hundetraining an der Mosel Ob Welpentraining, Junghund oder Alltagstraining – ich unterstütze dich und deinen Hund dabei, ein starkes Team zu werden. 🌱 Gesundheit & Wohlbefinden für Hund & Mensch Hochwertige Gesundheitsprodukte für mehr Energie, Vitalität und Lebensqualität. 🌸 Ätherische Öle Sanfte Unterstützung für den Alltag & Training 🥩 Gesunde Hundeernährung als Partnerin das gesunde Tier biete ich mein Wissen zu einer artgerechte Hundeernährung, die Gesundheit und Wohlbefinden fördert. 👉 Gesunde Hundeernährung an der Mosel– Beratung & Rabatte inklusive. 🍷 Und noch was nur für Zweibeiner – Genussmomente Ausgewählte Bio-Moselweine von Martin Conrad – für alle, die Genuss und Qualität lieben. www.martinconrad.de/home https://www.martinconrad.de/home Darum lohnt sich Hundetraining & Beratung bei mir? • Über 10 Jahre Erfahrung als Hundetrainerin • Ganzheitlicher Ansatz: Training, Ernährung & Gesundheit in Kombination • Exklusive Rabatte auf Hundeprodukte, Futter & Öle • Unverbindliche Beratung – persönlich & individuell 👉 So schaffen wir ein glückliches, gesundes und harmonisches Zusammenleben von Hund und Mensch.
von Lydia Müller 20. April 2025
Frohe Ostern ihr Lieben Wir kommen gerade aus dem Wald. So ein tolles Konzert der Waldbewohner. Herrlich. Nun sitzen wir auf der Terrasse und hören den Rappel-Kindern zu. Ja, heute ist ein freier Tag und morgen auch. Frei? Was ist das? „keine Termine und leicht einen sitzen“ hatte Harald Junke mal gesagt 😅 Naja, ich mache mir erst mal einen Kaffee😉 Ich habe heute und morgen Kundenfrei. Und dennoch denke ich an das ein oder andere Team von euch. Eben im Wald, viele Hunde sind da noch nicht so ansprechbar, wie ihr es gerne hättet. Sind sie sonst für euch unter Ablenkung ansprechbar oder laufen sie euch eher hinterher und entscheiden den halben Tag selbst, was sie machen? Andere wünschen sich, dass ihre Hunde ruhig auf die Decke legen, wenn die Rappelkinder vorbei gehen 🙉 Liegen Sie denn sonst auch ohne sie denn rappelnde Kinder auf ihre Decke ;) Nein? Wie soll es unter solchen Umständen möglich sein? Verliebe dich in deinen Weg mit deinem Hund und deinen / euren Aufgaben:) Einfach gesagt. Und dennoch so ein Gamechanger für mich. Nicht im Bezug auf die beiden oben genannten Themen… Nein auf mein/ unser Leben! Ich bin Hundetrainerin, aber keine Zauberin Ich bin Tante, aber kein Gesellschaftsspiel-Liebhaber Ich bin Hundemama, aber auch kein Superheld. Ich tue mein Bestes, dass es allen Lebewesen gut geht. Was ich auch gelernt habe, in dem letzten Jahr, nach mir zu schauen. Denn nur wenn es mir gut geht, dann habe ich auch Kraft für die Lebewesen um mich herum. Krass, dass ich das wirklich erst einmal lernen durfte. Irgendwie dachte ich ja, ich würde mich um mich gut kümmern, aber da war noch Luft nach oben:) und ist es wahrscheinlich immer noch. ;) Wie ist es bei dir? Magst du mir was erzählen? Wenn du magst, erzähle dir gerne, was mich unterstützt hat und unterstützt. So nun hab einen schönen Tag mit Sonne in deinem Herzen und Freude bei allem was du tust. Wir machen heute Nachmittag ein Feuer an und chillen zusammen auf der Terrasse. Liebe Grüße bis bald! Ich freue mich, wenn wir uns nochmal lesen oder auch sehen :) Bis dahin hab eine gute Zeit Deine Lydia
von Lydia Müller 2. Februar 2025
„Lydia Ich möchte dir einfach Danke sagen!“ „Lydia, ich habe zZ so eine schwere Zeit…Und du bist mein Anker!“ „Lydia, Ich bewundere deine Geduld“ „Ich wollte dich mal wissen lassen, du hast so eine positive Energie“ „Ich bewunderte dich für deine Lebenseinstellung“ „ich möchte dir nochmals Danke sagen, du hast mich so sehr unterstützt, wieder auf meinen Weg zu kommen! „dein Bauchgefühl, DAS Ist der Hammer! Danke, dass ich so etwas erleben und fühlen durfte!“ Wowwww Was!? Wie!? Und was mache ich? Ich sitze hier und mir laufen die Tränen die Wangen runter… Ich bin gerührt bin geflasht Bin dankbar Einfach wowww Ich möchte euch, die mir solche Nachricht geschickt haben, sagen einfach Dankeschön 🙏 Diese Nachrichten machen so viel mit mir. Vielen lieben Dank! Zur Zeit sind wir in der Eifel und arbeiten von hier aus. Ganz wichtig für mich, mein Leben mit einem kranken Hund, mich immer wieder auf die schönen Momente zu fokussieren. Und glaubt mir, wenn das alles, was ihr mir da schönes schreibt, mich echt berührt. Es ist eine tägliche, Entscheidung JA zu sagen. Zu dem was ist. Und bei uns ist es nun nicht mehr die Sache, dass ich meinem Hund eine lockere Leineführung bei zu bringen muss. Sondern ich kann nichts mehr trainieren. (Eigentlich) ja wunderbar. Und dennoch gibt es auch bei mir Momente, wo ich mir einfach nur die Frage: „WARUM ich?“ stelle. Mein kleiner Neffe hatte diese Frage mal mitbekommen, als ich mit seiner Mutter sprach“. Er kam um die Ecke und sagte „Lydi, weil DU DAS KANNST! Myla wir lieben dich auch!“ Oh mein Gott, ich kann nur sagen, dieser kleine Mann hat so ein Einfühlungsvermögen. MEGA. Und soll ich dir noch was sagen: Wir alle haben Einfühlungsvermögen und Bauchgefühl. Nur oft wird es unterdrück, man möchte ja keine Fehler machen und fragt und liest. Und ja, das ist auch gut. Aber die Momente der Stille, kommen in vielen Alltagsleben bei Mensch und Hund zu kurz. Hier in der Eifel, kann ich einfach sagen: „los gehen, Gedanken kommen lassen und wieder ziehen lassen. Ja, es ist einfach. Aber der erste Schritt ist, „Ja, ich will etwas verändern“ DANN muss ich erst einmal ins tun kommen und dann in die Umsetzung und dann kann es echt wunderbar werden. Nehmen wir uns doch ein Beispiel an unseren Hunden. „im Hier und jetzt zu leben und nicht uns selber mit Gedanken runterzuziehen“ „ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, dann regnet es auch“ (Karl Valentin) Und ich freue mich auf viele schöne Momente mit dir und deinem Hund. Schreib mir gerne, wir machen einen kostenlosen Telefontermin aus und wir finden, dann was Passendes für euch. *1:1 Trainings * Intensivtraining * Urlaub mit Hund in der Eifel und auch an der Mosel 😉 und Gruppenstunden sind möglich. Ich freue mich auf deine Nachricht: Gerne an info@lydia-mueller.de oder per WhatsApp an 0152/56098753
von Lydia Müller 28. November 2024
Das Thema mit der entspannten Leinenführung Dieses Thema gehört definitiv zu den Top 3 bei den meisten Hundebesitzern. Warum das so ist? Es ist wie mit allem: Es kann schwer oder auch einfach sein. Wichtig bei der Sache mit dem „locker an der Leine gehen“ ist, dass dies sowohl für den Zwei- als auch den Vierbeiner positiv aufgebaut wird – oder gegebenenfalls wieder neu aufgebaut werden muss. Dann geht es darum, in kleinen Trainingsschritten zu üben und die Ablenkungen langsam zu steigern. Schließlich lernt man bei seiner ersten Klavierstunde auch nicht direkt „Für Elise“ zu spielen. Hunde sind Rudeltiere und schließen sich gerne an. Das dauert in der Regel nicht lange. Der Zweibeiner muss jedoch verstehen, was es bedeutet, zu führen. Das ist so viel mehr, als nur die Leine zu halten! Denn die Leine ist nur eine Verbindung. Ich sage immer wieder: „Stell dir vor, eure Leine ist eine Luftschlange. Wenn du oder dein Hund daran zieht oder zerrt, wird sie reißen!“ Wo steht dein Hund im Alltag? Verfolgt er dich? Begrüßt er dich, und wenn ja, wie? Wer trifft im Alltag die meisten Entscheidungen? Kann dein Hund auch mal auf einer Decke entspannen, oder läuft er dir ständig hinterher? Was machst du in solchen Situationen? Leinenführung bedeutet, selbst souverän, gelassen und präsent zu sein. Nur so vermitteln wir unserem Hund, dass wir in der Lage sind, die Führung und Verantwortung zu übernehmen. Wir können nicht von unserem Hund erwarten, dass er entspannt ist, wenn wir es selbst nicht sind. Wer führen will, muss auch schnell Entscheidungen treffen können. Oft sehe ich, wie Hundebesitzer ihren Hund anschauen und abwarten, ob er die „richtige“ Entscheidung trifft. Hilf deinem Hund! Triff du die Entscheidung, dass der fremde Hund nicht angebellt wird – zum Beispiel, indem du deinen Hund hinter dich bringst. Sag nicht: „Ach, ich warte mal, ob Henry das jetzt endlich richtig macht.“ Wenn Sam auf ihn zurennt, musst du bereits handeln. Im Großen und Ganzen hängt es davon ab, wie schnell du lernst, souverän und liebevoll zu führen. Wenn dir das gelingt, wird sich dein Hund schnell und gerne an dir orientieren! Ich helfe dir und deinem Hund gerne dabei. Schreib mir eine E-Mail oder fülle das Kontaktformular aus.
von Lydia Müller 28. November 2024
Wir wissen es doch eigentlich alle: "Hunde sind keine Menschen. Sie leben im Hier und Jetzt. Sie sind in ihrem Körper und nicht in ihrem Kopf. Sie schämen sich nicht wegen gestern und sorgen sich nicht wegen morgen. Für Hunde steht die soziale Beziehung an erster Stelle. Sie wollen keine Zeit optimieren und streben nicht ehrgeizig nach Perfektionismus. Sie sehen anders, hören mehr und riechen besser. Sie haben ihre eigenen Talente, Fähigkeiten und Interessen. Sie sind Hunde!" Diese Worte stammen von einer Trainerkollegin, und ich kann ihnen zu 100 Prozent zustimmen. Meine Myla ist vor wenigen Tagen fast blind geworden. Und doch zeigt mir dieses liebenswerte Wesen auch jetzt wieder, wie wichtig es ist, im „Hier und Jetzt“ zu leben. Gerade in den letzten Monaten durfte ich so viel von ihr lernen, und ich bin immer wieder fasziniert, wie Myla mich und meine Emotionen spiegelt – wie ein Seismograph. Wir gehen nun noch achtsamer durch die Natur. Vielleicht probierst du bei deinem nächsten Spaziergang mit deinem Hund einmal Folgendes aus: Nimm die Umgebung so wahr, wie es dein Hund tun würde. Was hörst du? Was siehst du? Wie riecht es? Fokussiere dich ganz auf den gegenwärtigen Moment und atme dabei bewusst tief ein und aus. Und wenn deine Gedanken abschweifen? Dann kehre einfach wieder zurück. Vielleicht wirst du überrascht sein, wie gut und beruhigend sich diese Übung anfühlt. Teile deine Erfahrungen gerne mit mir – per Mail oder WhatsApp. Ich freue mich darauf, von dir zu hören!
von Lydia Müller 18. Oktober 2024
Oh ja, DAS ist eine gute Idee! Möchtest du gemeinsam mit deinen Lieben ( Vierbeiner und auch gerne weiteren Zweibeinern aus eurer Familie) und mit mir Training und Erholung verbinden? Dann schreib mir gerne, ich schicke dir unverbindlich Vorschläge für euch zu.
von Lydia Müller 18. Oktober 2024
Suche nach kleinen Gegenständen – Nasenarbeit als Auslastung Hier verbindet wir geistige UND körperliche Auslastung für deinen Hund. Die Suche nach kleinen Gegenständen kannst du Indoor und auch Outdoor mit deiner Fellnase ausleben. Ein großer Vorteil bei dieser Beschäftigungsform, dein Hund ist körperlich und mental ausgelastet. Denn wenn nur die körperliche Auslastung allein im Vordergrund steht, führt das häufig dazu, dass Hunde schnell besser trainiert sind als ihre Besitzer. Oft höre ich, „Lydia, nun waren wir eine Stunde joggen, Hasso, macht eine kleine Pause und nach einer Stunde will er wieder raus.“ Ja, denn bei „nur“ körperlichen Beschäftigung fehlt einfach die geistige Beschäftigung. Das ist wie bei uns Zweibeinern, nur Sport alleine macht auch nicht zufrieden und glücklich. Vielleicht noch ein Kreuzworträtzel, ein Puzzle machen oder was lesen. Je nach Veranlagung. Die regelmäßige Bewegung eines Hundes ist natürlich essenziell, sollte jedoch immer unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und der aktuellen Rahmenbedingungen erfolgen. Ein älterer Hund, der möglicherweise bereits unter Gelenkproblemen leidet, wird mit einer anspruchsvollen Wanderung überfordert sein. Für einen jüngeren Hund ist dies vielleicht genau die richtige Herausforderung. Zudem spielen Wetterbedingungen eine entscheidende Rolle: Bei Regen, Schnee oder großer Hitze kann es schwieriger sein, eine angemessene körperliche Auslastung zu gewährleisten, und in manchen Fällen kann es sogar gesundheitsschädlich sein, den Hund intensiv zu bewegen. Die geistige Auslastung, ist eine wertvolle Ergänzung zur körperlichen Betätigung. Besonders gut geeignet ist hierfür der hochentwickelte Geruchssinn des Hundes, der ein zentrales Element seiner natürlichen Fähigkeiten darstellt. Hunde sind in der Lage, Gerüche in einer Konzentration von 1:1.000.000.000.000 (eine Billion) wahrzunehmen. Zum Vergleich: 10 % der Gehirnleistung eines Hundes sind für das Riechen reserviert, während es beim Menschen lediglich 1 % sind. Die Fläche der Riechschleimhaut eines durchschnittlichen Hundes beträgt etwa 150 cm², während sie beim Menschen nur 10 cm² misst. Zudem verfügt ein Hund in der Größe eines Labradors über etwa 250 Millionen Geruchsrezeptoren, während der Mensch lediglich über rund 5 Millionen verfügt. Diese beeindruckenden Fähigkeiten machen sich Hundehalter bei der sogenannten Zielobjektsuche zunutze. Der Hund wird dann auf die Suche nach diesem Gegenstand geschickt. Ziel ist es, dass der Hund den Gegenstand findet und ihn anzeigt, indem er sich davor ablegt, ohne ihn jedoch aufzunehmen. Dieser Vorgang erinnert stark an die Arbeit von Such- oder Spürhunden, wie sie bei der Polizei eingesetzt werden, und ist im Prinzip nichts anderes als eine Form der Ausbildung zum Spürhund für den eigenen Hund. Mit fortschreitendem Training können die zu suchende Gegenstände immer kleiner werden, bis hin zu winzigen Objekten wie einer 1-Cent-Münze, die beispielsweise auf einer Wiese versteckt wird. Die Zielobjektsuche erfordert von Deinem Hund höchste Konzentration und Ausdauer. Es ist faszinierend zu beobachten, wie intensiv Hunde bei der Nasenarbeit arbeiten und wie sehr sie diese Aufgabe fordert. Bereits 5–10 Minuten intensive Nasenarbeit können für Deinen Hund so auslastend sein wie ein 45–60-minütiger Spaziergang. Dabei sollte jedoch betont werden, dass Nasenarbeit die körperliche Bewegung nicht vollständig ersetzen kann, aber sie bietet eine hervorragende Ergänzung und sogar eine Alternative, wenn ein ausgedehnter Spaziergang einmal nicht möglich sein sollte, sei es aufgrund extrem hoher Temperaturen, schlechtem Wetter oder körperlichen Einschränkungen des Hundes. Insgesamt trägt eine ausgewogene Mischung aus körperlicher Bewegung und geistiger Auslastung entscheidend zur Gesundheit und Zufriedenheit Deines Hundes bei.