„Kann ich dir nur ganz kurz eine Sprachnachricht schicken?“

Und plötzlich sind es 10 Minuten.

„Kann ich dir kurz eine Sprachnachricht schicken?“

Klar. 🤍


Aber manchmal werden aus „kurz“ plötzlich 10 Minuten.

"es ist für mich einfacher", sagte der Mann vorhin dann in der 2. Sprachnachricht


Ich glaube, viele Menschen vergessen dabei etwas ganz Wichtiges:

Hundetraining besteht nicht nur aus Tipps geben



Es besteht aus:
zuhören,
analysieren,
mitdenken,
reflektieren,
Zusammenhänge erkennen,
Emotionen begleiten,
Lösungen finden
und manchmal auch erstmal Ordnung ins Chaos bringen.


Ich habe wirklich viel Empathie.
Sehr viel sogar.

Und genau deshalb mache ich oft mehr möglich, als eigentlich selbstverständlich wäre.

Ich organisiere Trainingspartner außerhalb unserer Treffen.
Suche eingezäunte Wiesen zum Üben für dich und deinen Hund, wo du ausserhalb unserer Treffen trainieren kannst.
Begleite Situationen im Alltag.
Passe auf Hunde auf.
Denke zwischen Terminen mit.
Plane.
Unterstütze.

Und das mache ich gerne. 🤍


Trotzdem brauche auch ich klare Grenzen und einen respektvollen Umgang mit meiner Zeit.

Denn auch ich habe nur 24 Stunden am Tag.


Auch ich habe ein Privatleben, Ruhezeiten, Familie und eigene Themen.

Und genau deshalb braucht gute Zusammenarbeit auch einen klaren Rahmen.


Wenn ich sage:
„Bitte maximal 1–2 Minuten Sprachnachricht“
oder:
„Lass uns dafür einen kurzen Telefontermin vereinbaren“,

dann nicht, weil mir eure Themen egal sind.

Sondern weil Struktur wichtig ist.

Für euch.
Für mich.
Und für eine Zusammenarbeit, die langfristig gesund bleibt.


Ich kann nur mit dem arbeiten, was wirklich klar kommuniziert wird.


Deshalb bitte ich inzwischen oft darum:
• Themen kurz zusammenzufassen
• konkrete Fragen zu stellen
• den Kern des Problems zu benennen


Nicht, weil es mich nicht interessiert.

Sondern weil gute Begleitung Klarheit braucht.

Und weil echte Veränderung nicht dadurch entsteht, dass wir stundenlang über Probleme reden — sondern dadurch, dass wir anfangen, sie wirklich zu verstehen.


Manchmal verlieren wir uns so sehr im Außen, dass wir vergessen zu schauen:

Was ist eigentlich gerade wirklich das Thema?

WAS läuft gut?

WO bin ich wieder in meinen ALTEN MUSTERN unterwegs??

Hundetraining bedeutet nicht nur, den Hund zu verstehen.


Sondern sehr oft auch:
sich selbst klarer wahrzunehmen,
Struktur reinzubringen,
ruhiger zu werden
und Verantwortung zu übernehmen.

Und genau dabei begleite ich euch gerne. 🤍




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