"Mein Kind kann mit unserem Hund machen, was es will." Eine Aussage, die ich leider relativ häufig höre. Und mir läuft ein Schauer über den Rücken.
Hund UND Kinder benötigen Regeln.
Wie oft bekomme ich Videos, wo ich sehen kann, dass ein Hund sich schon zurückzieht. Das Kind mit ins Körbchen oder in die offenstehende Box kriecht. Das ein Kind hin und her rennt und rum schreit, um den Hund läuft, der z.B. das Signal „Sitz“ bekommen hat und versucht dies zu halten.
Bitte! Bitte bietet eurem Tier mindestens einen Rückzugsort, an den das Kind absolut nicht darf. Sorgt dafür, dass sie sich nicht auf euren Hund legen/setzen, ihm nicht an der Rute oder den Ohren ziehen. Ihm Sachen in Mund und Ohren stecken.
Es ist einfach so unglaublich wichtig ...
Denn ich mag den Satz „er /sie hat aus heiterem Himmel heraus nach meinem Kind geschnappt und nun muss er/ sie WEG“ nicht hören. Nicht, weil er mir egal wäre, NEIN, weil er nicht nötig sein muss!!
Ich kann mich noch gut zurück erinnern.
Myla in ihrem ersten Lebensjahr und mein Patenmädchen war damals 2 Jahre.
Myla sollte auf ihrer Decke entspannen und Ehmi meinte „Godi, Myla will nicht schlafen, guck sie hat die Augen auf. Ich setze mich vor ihre auf ihre Decke“
Nun, Ehmi saß nicht AUF der Decke Aber genau VOR der Decke MIT einem Stück Würstchen in der Hand.
„Ehmi, Schatz komm man zu mir auf den Schoß“
„Nein“
„doch, dann kannst du neben Myla sein, auf meinem Schoß. Aber NICHT da, wo du nun bist“
Klar fand sie das nicht toll und meine Schwester erst. „warum bist du streng?“
„weil ich Ehmi liebe“
Meine Schwester „bitte??“
„ja, und auch meine Hündin. Ich möchte beide schützen. Myla und auch DEINE Tochter!“
Ehmi, fand mich zwar kurz doof. Aber wir haben dann zusammen ein Bild für Myla gemalt und ihre kleine Welt war wieder in Ordnung und MEINE & Myla´s auch.
Heute kann ich beide ohne Angst alleine lassen, wenn ich mal kurz aus dem Zimmer gehen müsste. Sie kann auch mit Myla im Körbchen oder der Box liegen.
Denn ich habe Ehmi die Hundesprache damals mit 2 Jahren schon angefangen zu erklären. Und sie versteht sie absolut. Heute erklärt sie es ihrem Bruder und ihrem Cousin. Und ich muss dankend sagen, Myla ist echt megalieb mit Kids. Und die Kids mit ihr. Da war ich doch gerne damals kurz „doof und streng“ wie meine Schwester und mein Patenkind sagen würden. ABER es war sehr wichtig, für mein kleines junges Hundemädel.
Bitte achtet auf eure Vierbeinigen UND Zweibeinigen Freunde.
D A N K E
Hund UND Kinder benötigen Regeln.
Wie oft bekomme ich Videos, wo ich sehen kann, dass ein Hund sich schon zurückzieht. Das Kind mit ins Körbchen oder in die offenstehende Box kriecht. Das ein Kind hin und her rennt und rum schreit, um den Hund läuft, der z.B. das Signal „Sitz“ bekommen hat und versucht dies zu halten.
Bitte! Bitte bietet eurem Tier mindestens einen Rückzugsort, an den das Kind absolut nicht darf. Sorgt dafür, dass sie sich nicht auf euren Hund legen/setzen, ihm nicht an der Rute oder den Ohren ziehen. Ihm Sachen in Mund und Ohren stecken.
Es ist einfach so unglaublich wichtig ...
Denn ich mag den Satz „er /sie hat aus heiterem Himmel heraus nach meinem Kind geschnappt und nun muss er/ sie WEG“ nicht hören. Nicht, weil er mir egal wäre, NEIN, weil er nicht nötig sein muss!!
Ich kann mich noch gut zurück erinnern.
Myla in ihrem ersten Lebensjahr und mein Patenmädchen war damals 2 Jahre.
Myla sollte auf ihrer Decke entspannen und Ehmi meinte „Godi, Myla will nicht schlafen, guck sie hat die Augen auf. Ich setze mich vor ihre auf ihre Decke“
Nun, Ehmi saß nicht AUF der Decke Aber genau VOR der Decke MIT einem Stück Würstchen in der Hand.
„Ehmi, Schatz komm man zu mir auf den Schoß“
„Nein“
„doch, dann kannst du neben Myla sein, auf meinem Schoß. Aber NICHT da, wo du nun bist“
Klar fand sie das nicht toll und meine Schwester erst. „warum bist du streng?“
„weil ich Ehmi liebe“
Meine Schwester „bitte??“
„ja, und auch meine Hündin. Ich möchte beide schützen. Myla und auch DEINE Tochter!“
Ehmi, fand mich zwar kurz doof. Aber wir haben dann zusammen ein Bild für Myla gemalt und ihre kleine Welt war wieder in Ordnung und MEINE & Myla´s auch.
Heute kann ich beide ohne Angst alleine lassen, wenn ich mal kurz aus dem Zimmer gehen müsste. Sie kann auch mit Myla im Körbchen oder der Box liegen.
Denn ich habe Ehmi die Hundesprache damals mit 2 Jahren schon angefangen zu erklären. Und sie versteht sie absolut. Heute erklärt sie es ihrem Bruder und ihrem Cousin. Und ich muss dankend sagen, Myla ist echt megalieb mit Kids. Und die Kids mit ihr. Da war ich doch gerne damals kurz „doof und streng“ wie meine Schwester und mein Patenkind sagen würden. ABER es war sehr wichtig, für mein kleines junges Hundemädel.
Bitte achtet auf eure Vierbeinigen UND Zweibeinigen Freunde.
D A N K E

Führst du deinen Hund – oder reagierst du nur? Gedacht ist nicht gesagt. Gesagt ist nicht gehört. Gehört ist nicht verstanden. Und verstanden ist noch lange nicht umgesetzt. Was am Ende passiert, hat oft wenig mit dem zu tun, was wir eigentlich im Kopf hatten. Neulich im Training: Ich erkläre gerade, warum wir Übungen kleinschrittig aufbauen sollten. Ich bin noch mitten im Satz – da passiert es: Der Hund springt einfach auf den Tisch. Ohne Signal. Ohne Freigabe. Ohne Absprache. Und dann passiert etwas, das wir alle kennen: Der Hund wird gestreichelt. Und gleichzeitig hört man: „Du sollst doch noch nicht springen… du musst warten.“ Und jetzt wird es wirklich spannend: Was lernt der Hund in diesem Moment? Er springt eigenständig und bekommt Aufmerksamkeit. Wir sollten uns bewusst machen: Wenn ein Hund ein Verhalten zeigt und wir darauf reagieren, können wir es unbewusst verstärken – vor allem durch die drei A’s: 👉 Ansprechen 👉 Anfassen 👉 Anschauen Für den Hund ist genau das oft schon eine Belohnung. Und so passiert es schnell, dass ein Verhalten, das wir eigentlich nicht wollen, immer häufiger gezeigt wird – weil es sich aus Sicht des Hundes lohnt. Nach der Stunde sagt eine Kundin zu mir: „Lydia, man hätte den Tisch ja auch vorher runterfahren können… das war ja auch ein bisschen gefährlich.“ Und ja – da hat sie absolut recht. Gleichzeitig zeigt dieser Moment etwas Wichtiges: Ich war gerade dabei, alles in Ruhe zu erklären. Und die eigentliche Aufgabe war gewesen, kurz zuzuhören und den eigenen Hund bei sich zu behalten. Nicht als Kritik – sondern als Einladung, genauer hinzuschauen: Führung beginnt oft genau in diesen kleinen, unscheinbaren Momenten. Denn das eigentliche Thema ist selten der Hund. Es ist unsere Wahrnehmung von Kontrolle. 👉 Führung entsteht nicht durch Worte. 👉 Führung entsteht durch klares Timing. 👉 Und durch Entscheidungen, die rechtzeitig getroffen werden. Wenn wir zögern, entscheidet unser Hund. Nicht aus Trotz – sondern weil er es kann. In meiner Hundeschule lernst du, genau diese Momente zu erkennen. Klarer zu kommunizieren. Präsenter zu sein. Und deinem Hund echte Orientierung zu geben. (Foto: Myla und Bruder Simba... mit 4 Monaten)


