❤️ „Was, wenn die Leinenpöbelei deines Hundes nicht auf der Straße beginnt, sondern genau dort, wo du dich eigentlich sicher fühlst?

Viele denken, das eigentliche Drama beginnt erst, wenn sie mit dem Hund vor die Tür treten.


Soll ich dir mal meine Gedanken dazu erzählebn?
In Wahrheit entscheidet sich schon (sehr oft)  im Flur oder Wohnzimmer, ob ihr später an der Straße noch ein Team seid.

Es geht um das, was im Kopf und Körper deines Hundes passiert, sobald du zur Leine greifst.

Und darum, ob er in dieser ersten Aufregung bei dir bleiben kann oder innerlich schon losrennt.


Vielleicht kennst du das:

Du nimmst die Leine, dein Hund schießt zur Tür, Krallen auf dem Boden, Atem schneller.

Im Treppenhaus Stimmen, in deinem Kopf schon das Bild von der nächsten Begegnung, und bevor ihr draußen seid, bist du müde vom Kämpfen.


Klar, Begegnungstraining draußen ist wichtig, es zeigt euch den Ernstfall. Aber alles, was du an Technik und Signalen lernst, verpufft, wenn dein Hund zu Hause NIE gelernt hat, seine erste Welle von Aufregung bei dir abzuladen, statt sie mitzunehmen wie einen vollen Akku.


Deshalb beginnt, für mich im Training und im Alltag, die wichtigste Übung dort, wo ihr euch beide sicher fühlt: im Wohnzimmer, ganz ohne Ablenkung. Du nimmst die Lein und gehst nicht los, du setzt dich hin, atmest, beobachtest seinen Körper, wie er erst gespannt und dann langsam weicher wird, und markierst jeden Moment, in dem er von selbst zu dir rüberschaut.

So wird die Leine nicht zum Startsignal für Angriff, sondern zum Signal für Verbindung und Runterfahren. Der Weg nach draußen fühlt sich irgendwann an wie eine vertraute Übung statt wie der Countdown zur nächsten Eskalation, und draußen zeigt dein Hund nur noch lauter, was ihr drinnen schon leise geübt habt.

 

 

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