Auslastungstipps für Silvester!
Auslastungstipps für Silvester!
Last-Minute-Tipps für Silvester!
- Sichert eure Hunde immer an der Leine. Auch Hunde, die normalerweise perfekt hören, können in der ungewohnten Situation des ersten Silvesters erschrecken und weglaufen!
- Kennt euer Hund die Futtersuche? Wenn es knallt, könnt ihr versuchen, euren Hund mit einem Suchsignal und leckerem Futter (es darf ruhig etwas Besonderes sein!) abzulenken. Rollt das Futter einfach über den Boden und gebt das Signal „Such“. Da es leider nicht nur am 31.12. um Mitternacht knallt, könnt ihr das vorher schon testen.
- Seid für eure Hunde der Fels in der Brandung. Gebt ihnen das Gefühl von Sicherheit und bleibt selbst ruhig.
- Kauen oder Schlecken hilft beim Stressabbau und wirkt beruhigend. Bietet euren Hunden passende Kausnacks oder Schleckmöglichkeiten an.
- Sorgt für Hintergrundmusik, die euer Hund mag oder kennt. Auch der Fernseher kann helfen – achtet aber darauf, dass dort nicht um Mitternacht ein Feuerwerk übertragen wird. Alternativ könnt ihr entspannende Musik laufen lassen.
- Rollläden oder Jalousien schließen. Macht ihr das immer abends, ist es kein Problem. Fangt ansonsten einige Tage vorher damit an, damit es eure Hunde nicht verunsichert.
- Bietet Rückzugsorte an. Kennt euer Hund eine Box? Diese kann als sicherer Rückzugsort dienen.
- Nähe zulassen. Kuschelt sich euer Hund an euch heran, dann gebt ihm diese Nähe und Sicherheit.
Auslastung vor Silvester: Macht morgens oder mittags eine große Runde mit Beschäftigung für Nase und Kopf. Das macht euren Hund müde. Vor und nach Silvester sollte euer Hund immer gesichert an der Schleppleine geführt werden.
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Die besten Ideen für einen müden Hund!
Müde Hunde sind meist entspannte Hunde!
Futtersuche: Dabei muss der Hund seine Nase gut einsetzen – das strengt an und ist eine einfache, schnelle Übung.
Rollt ein Stück Futter über den Boden und gebt das Signal „Such“.
Verbindet die Übung mit Impulskontrolle: Gebt das Kommando „Bleib“ (egal, ob er steht, sitzt oder liegt), versteckt das Futter, kehrt zu eurem wartenden Hund zurück, belohnt ihn fürs „Bleiben“ und schickt ihn erst dann in die Suche.
Rückruf aus der Futtersuche:
Beginnt in kleinen Schritten: Gebt das Signal „Such“, lasst euren Hund suchen, sprecht ihn dann mit seinem Namen an und lockt ihn zu euch. Wenn das gut klappt, könnt ihr das Rückrufkommando einbauen.
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Viel Spaß und einen möglichst entspannten Jahreswechsel!

Führst du deinen Hund – oder reagierst du nur? Gedacht ist nicht gesagt. Gesagt ist nicht gehört. Gehört ist nicht verstanden. Und verstanden ist noch lange nicht umgesetzt. Was am Ende passiert, hat oft wenig mit dem zu tun, was wir eigentlich im Kopf hatten. Neulich im Training: Ich erkläre gerade, warum wir Übungen kleinschrittig aufbauen sollten. Ich bin noch mitten im Satz – da passiert es: Der Hund springt einfach auf den Tisch. Ohne Signal. Ohne Freigabe. Ohne Absprache. Und dann passiert etwas, das wir alle kennen: Der Hund wird gestreichelt. Und gleichzeitig hört man: „Du sollst doch noch nicht springen… du musst warten.“ Und jetzt wird es wirklich spannend: Was lernt der Hund in diesem Moment? Er springt eigenständig und bekommt Aufmerksamkeit. Wir sollten uns bewusst machen: Wenn ein Hund ein Verhalten zeigt und wir darauf reagieren, können wir es unbewusst verstärken – vor allem durch die drei A’s: 👉 Ansprechen 👉 Anfassen 👉 Anschauen Für den Hund ist genau das oft schon eine Belohnung. Und so passiert es schnell, dass ein Verhalten, das wir eigentlich nicht wollen, immer häufiger gezeigt wird – weil es sich aus Sicht des Hundes lohnt. Nach der Stunde sagt eine Kundin zu mir: „Lydia, man hätte den Tisch ja auch vorher runterfahren können… das war ja auch ein bisschen gefährlich.“ Und ja – da hat sie absolut recht. Gleichzeitig zeigt dieser Moment etwas Wichtiges: Ich war gerade dabei, alles in Ruhe zu erklären. Und die eigentliche Aufgabe war gewesen, kurz zuzuhören und den eigenen Hund bei sich zu behalten. Nicht als Kritik – sondern als Einladung, genauer hinzuschauen: Führung beginnt oft genau in diesen kleinen, unscheinbaren Momenten. Denn das eigentliche Thema ist selten der Hund. Es ist unsere Wahrnehmung von Kontrolle. 👉 Führung entsteht nicht durch Worte. 👉 Führung entsteht durch klares Timing. 👉 Und durch Entscheidungen, die rechtzeitig getroffen werden. Wenn wir zögern, entscheidet unser Hund. Nicht aus Trotz – sondern weil er es kann. In meiner Hundeschule lernst du, genau diese Momente zu erkennen. Klarer zu kommunizieren. Präsenter zu sein. Und deinem Hund echte Orientierung zu geben. (Foto: Myla und Bruder Simba... mit 4 Monaten)


